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23.11.2018

Rettung für Ruine auf der Burgstraße

SWG kauft Gebäude Burgstraße 38 – Notdach soll weiteren Verfall stoppen



Burgstraße 38: Ein Notdach soll den weiteren Verfall stoppen. Foto. E. Mildner

Der Schandfleck auf der Burgstraße soll verschwinden: Die Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa (SWG) hat das Haus Burgstraße 38 erworben und will nun den weiteren Verfall rasch stoppen. Dazu wird in den nächsten Tagen ein Notdach errichtet, damit nicht weiter Wasser in die Bausubstanz eindringt.
Doch verschwinden wird der Schandfleck nicht sehr schnell. Denn bevor hier gebaut werden kann, muss das Gebäude austrocknen. Die Faustregel besagt, dass es so lange trocknen muss, wie es nass war. Also dauert es leider mindestens ein Jahr, bevor hier etwas geschehen kann. „Dann wollen wir jedoch alles daran setzen, die vorhandene Bausubstanz zu erhalten“, freut sich Oberbürgermeister Sven Krüger. „Ich bin sehr froh, dass wir gemeinsam mit der SWG nach monatelangen Verhandlungen ein Resultat haben und nun auch die vom Gebäude ausgehende Gefahr eindämmen können. Die Notsicherung vorm bevorstehenden Winter ist unbedingt erforderlich!“

Nach langen Verhandlungen hat die SWG Freiberg die baufällige Immobilie an der Burgstraße 38 am 19. November erworben und wird sich nun schnellstmöglich um die Sicherung und den Erhalt der stark angegriffenen Bausubstanz kümmern. Mit den früheren Eigentumsverhältnissen war es nicht möglich, dringend notwendige Maßnahmen zur Sicherung der Gebäudesubstanz durchzuführen, was in der baufälligen Ruine ohne Dach zu weiteren starken Schäden – insbesondere durch Feuchtigkeit – geführt hat. Diese Nässeschäden hatten erheblichen Einfluss auf das Nachbargebäude Burgstraße 36, das sich ebenfalls in SWG-Verwaltung befindet. Das Gebäude ist das eindringende Wasser in großen Teilen unbewohnbar geworden.
Da das Eckhaus an der Burgstraße 38 unter Denkmalschutz steht, ist trotz seines desolaten Zustandes seine Erhaltung sicherzustellen.

Um den weiteren Verfall der Immobilie zu stoppen, beginnt die SWG Freiberg jetzt umgehend mit den Sicherungsmaßnahmen. „Noch vor Jahresende wird das Haus ein Wetterdach erhalten, um weiteres Eindringen von Nässe zu verhindern. Parallel dazu werden wir die Verkehrssicherung verbessern und eine erste Bestandsaufnahme der vorhandenen Substanz durchführen“, erklärt SWG-Prokurist Konstantinos Apostolopoulos das geplante Vorgehen.

Dann heißt es: Warten, bis das Mauerwerk getrocknet ist. „Das kann bis zu 1,5 Jahre dauern, weil das Haus so lange ohne Dach war und die Mauern sehr viel Nässe aufgenommen haben“, sagt Apostolopoulos. Vorher wäre jede Sanierungsmaßnahme zum Scheitern verurteilt. Während dieser Trocknungsphase wird sich die SWG Gedanken zu möglichen Nutzungskonzepten machen und sich dazu von Fachingenieuren beraten lassen. Ein erster praktischer Schritt nach der Trocknung wird zunächst die Sanierung der Schäden im angrenzenden Gebäude Burgstraße 36 sein, das sich mit der 38 einen gemeinsamen Giebel teilt.

„Uns steht viel Arbeit bevor“, weiß Konstantinos Apostolopoulos. „Aber wir freuen uns auch, dass wir mit dem Erwerb dem Verfall des Gebäudes jetzt Einhalt gebieten können. Alle weiteren möglichen Schritte überlegen wir uns dann, wenn wir den genauen Zustand des Gebäudes kennen und die Eigentumsumschreibung vollzogen ist.“

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