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12.01.2018

Schulprojekt: Ohain-Oberschule überzeugt durch Kreativität

Beide Oberschulen erhalten je 3.000 Euro, das Gymnasium „Geschwister Scholl“ 2.500 Euro

Was wird das „Silber der Zukunft“ für Freiberg? Mit Ihrer Interpretation dieser zentralen Frage des Projekts sicherten sich die Schüler der „Gottfried Pabst von Ohain“-Oberschule am 10. Januar zur Projektpräsentation im Rathaus den ersten Platz, dicht gefolgt von der Oberschule „Clemens Winkler“ und dem Gymnasium „Geschwister Scholl“ auf Platz 3. Noch wissen Schüler und beteiligte Lehrer nichts von dem knapp entschiedenen Ergebnis – dieses verkündet Oberbürgermeister Sven Krüger erst zum Neujahrsempfang der Stadt Freiberg am 12. Januar 2018 in der Nikolaikirche.

Die Jury, bestehend aus Vertretern der Unternehmen, dem Oberbürgermeister, dem Schirmherren und weiteren Gästen, entschied sich, jeweils 3000 Euro an die Oberschulen und 2.500 Euro an das Gymnasium auszuzahlen. Die Entscheidung dazu fiel in der Jurysitzung direkt nach der Projektpräsentation am 10. Januar. Die entsprechenden Schecks werden den Schülern feierlich von Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (vorbehaltlich Änderungen), dem Ehrenbürger sowie Schirmherr des Projektes Prof. Dr. Peter Woditsch und Oberbürgermeister Krüger zum morgigen Neujahrsempfang übergeben.


Zum Neujahrsempfang der Stadt Freiberg erhielten die Schüler Ihre Auszeichnungen - Staatsminister Martin Dulig gratulierte jedem Schüler persönlich.
Foto: D. Müller


Der Spendentopf zum Schulprojekt stieg über das vergangene Jahr auf eine Summe von 11.600 Euro an. Er füllte sich aus Zuschüssen der drei beteiligten Halbleiterunternehmen Siltronic, SolarWorld und Freiberger Compound Materials sowie der Stadt Freiberg und des Freiberger Ehrenbürgers sowie Projekt-Schirmherr Prof. Dr. Peter Woditsch. Zusätzlich honoriert das Mittelsächsische Theater das Engagement der Schüler mit je einer Freikarte.

Mit Gesang, Videoeinspielern, Präsentationen und Experimenten kämpften die Schüler der Oberschulen „Clemens Winkler“ und „Gottfried Pabst von Ohain“ am Mittwoch in der eineinhalbstündigen Sitzung im Ratssaal des Freiberger Rathauses um die Gunst der Jury.

Auf der Suche nach dem Silber Zukunft spürte das Gymnasium „Geschwister Scholl“ zunächst dem Wert des Edelmetalls für Freiberg in der Vergangenheit nach. Der Ursprung von Silizium und Germanium in Freiberg brachte die Zwölftklässler auf die Fährte von Galliumarsenid. In Kooperation mit dem Unternehmen „Freiberger Compound Materials“ erstellten der Neigungskurs des Gymnasiums ein Video, in dem die Schüler auf einfache und anschauliche Art erklären, wie Galliumarsenid hergestellt und genutzt wird. Am Ende ziehen die Schüler das Fazit: Weder ein Rohstoff, noch ein Produkt allein sind Freibergs Silber der Zukunft, sondern die Zusammenarbeit der vielen Forscher, Unternehmen und Institute in der Region, die für die Herstellung dieser hochwertigen Spitzentechnologie notwendig ist.
Ebenfalls mit einem Video illustrierte die Oberschule „Clemens Winkler“ ihre Entwicklungsschritte im Schulprojekt. Am Anfang stand ein Baukosten, mit dem die Schüler, unterstützt von Solar World, Schritt für Schritt ihr eigenes Solarmodul bauten. Dank zahlreicher Rechnungen und Formeln im Hintergrund und auf Basis detaillierter Daten, wie z.B. den Neigungswinkel der Sonne in Freiberg,  richtet sich das selbst gebaute Solarmodul der Schüler immer auf die optimale Position zur Energiegewinnung. Zur Demonstration wanderte ein Schüler mit einem Licht über das Mini-Solarmodul, das der Taschenlampe stets folgte.
Wir sind die Zukunft! – deutete die Oberschule „Gottfried Pabst von Ohain“ ihre Antwort auf die Frage nach dem Silber der Zukunft für Freiberg. Entsprechend erstellten die Neuntklässler in der Schul- und Freizeit gemeinsam mit der Siltronic AG ein Arbeitsheft mit begleitender CD für Grundschüler. In Fächern wie Sachkunde, Deutsch oder Musik können die Schüler der ersten bis vierten Klasse einen Standrundgang durch ihre Heimat machen. Auf einer Reise durch das Arbeitsheft erklärten die Schüler am Mittwoch zunächst den Jurymitgliedern ihre Idee und gaben auch musikalische Einblicke in die Stadt Freiberg. Im nächsten Schuljahr möchten die Oberschüler ihr Ergebnis gerne selbst in den Grundschulen testen.
In der geschlossenen Jurysitzung tauschten sich die Firmenvertreter über die Zusammenarbeit mit den Schülern aus und gaben Einblicke in die Umsetzungsphase. Anschließend wurden die Ergebnisse angeregt diskutiert und Vergleiche gezogen. Die Kreativität, mit dem sich die Ohain-Schule dem Thema näherte, überzeugte letztendlich die Jury, dieser den ersten Platz anzuerkennen. Jeweils stimmberechtigt mit einer Stimme in der Jury waren die drei Unternehmen Siltronic, SolarWorld, Freiberger Compound Materials sowie der Schirmherr Prof. Dr. Peter Woditsch und Oberbürgermeister Krüger sowie ausgewählte Gäste der IHK Mittelsachsen, des Mittelsächsischen Theaters und der TU Bergakademie Freiberg.

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