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Stadt Freiberg | Amtsblatt | Redaktionelles
11.01.2019

"Wir sind die Silberstadt"

Neujahrsempfang der Stadt Freiberg: Ansprache von Oberbürgermeister Sven Krüger Bürgerpreisträger 2018 geehrt: Regina Jacob und die Arbeitsgruppe Thurmhofer Pochrad

Neujahrsempfang der Stadt Freiberg am 11. Januar 2019 in der Konzert- und Tagungshalle Nikolaikirche. Foto: René Jungnickel

"Zum Neujahrsempfang der Universitätsstadt Freiberg im Humboldtjahr 2019 begrüße ich Sie mit einem herzlichen Freiberger „Glück auf“ und wünsche Ihnen ein frohes neues Jahr, Gesundheit, Glück und persönliches Wohlergehen.

Begrüßt wurden wir soeben von der Mittelsächsischen Philharmonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Raoul Grüneis. Auch den kleinen und großen Alexander von Humboldt durften wir kennenlernen. Schauspieler vom Mittelsächsischen Theater haben uns mitgenommen auf eine Reise in die Vergangenheit.

Meeresströmungen, Gletscher, Flüsse, Berge, Parks, Pinguine, Schulen und Straßen tragen seinen Namen. Wer kann das von sich erzählen?

Humboldt!

Ein Wissenschaftler, Forscher, Schriftsteller, Beobachter, Sammler, Zeichner – ein Entdecker und anlässlich seines 250. Geburtstages im Jahr 2019 wollen wir uns gemeinsam mit ihm auf Entdeckungen begeben.

Lassen Sie sich daher inspirieren vom Erbe Humboldts, um in Freiberg Neues zu entdecken.

Doch bevor wir dazu kommen, möchte ich Sie alle auf das allerherzlichste hier in der Konzert- und Tagungshalle Nikolaikirche zum Neujahrsempfang der Universitätsstadt Freiberg begrüßen.

[…]

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zeit für Entdeckungen soll thematisch das Jahr 2019 beschreiben.
Wenn wir uns auf Entdeckungsreise begeben wollen, müssen wir uns jedoch zuvor „frei machen“, oder wie es der norwegische Wirtschaftsphilosoph Anders Indstet vor wenigen Monaten ausführte:
„Sagen Sie Ihrem Chef, dass Sie sich jetzt mal aus dem Geschäftsalltag ausklinken, weil Sie Zeit zum Nachdenken brauchen.“

„Schneller, höher, weiter“ lautet das Motto unserer Zeit. Denken wir dabei überhaupt noch nach oder arbeiten wir einfach ab?

Ich habe das Gefühl, uns bleibt gar keine Zeit zum Nachdenken, so schnell dreht sich heutzutage unsere Welt. Während wir eine Aufgabe erledigen, sind wir gedanklich schon bei der nächsten. Wir lassen uns einfach antreiben von den vielen Mails, Telefonaten, Papieren, Akten.

Was muss das für ein Genuss zu Humboldts Zeiten gewesen sein, als Briefe noch mehrere Tage oder Wochen unterwegs waren und man sich eine Antwort trefflich überlegen konnte?

Heute wird Politik per Twitter und Facebook gemacht. Börsenkurse fallen und steigen, nur weil ein amerikanischer Präsident den virtuellen Daumen hebt oder senkt.

Abkommen zum Klimaschutz oder Welthandel werden quasi in Echtzeit aufgehoben. Eine Diskussion darüber ist nicht möglich, da das Ergebnis ja bereits beschlossen und in den sozialen Medien verkündet wurde.

Ich wünsche mir an dieser Stelle, die „Wiederentdeckung des Denkens“. Wir alle sollten überlegter Handeln, anstatt voreilige Schnellschüsse zu wagen.

Doch lieber wird am europäischen Rand zwischen Russland und der Ukraine das Kriegsrecht ausgerufen – und gleichzeitig in europäischen Wettbewerben Fußball gespielt.

Nahezu ohne vorherige öffentliche Diskussion zum Für und Wider wird in einem unsicheren Herkunftsland ein unverbindlicher Migrations-Pakt verabschiedet, der aber gleichzeitig dutzende Male das Wort „Verpflichtung“ enthält.

Wer meint, allein der Verweis auf die Unverbindlichkeit müsse die Kritiker zufrieden stellen, der irrt.

Was ich vermisse, ist eine ehrliche Diskussion über Abschottung oder Öffnung unseres Landes.

„Die Globalisierung hat in den letzten 20 Jahren erheblich dazu beigetragen, den weltweiten Wohlstand zu steigern“, führt Aart de Geus, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann-Stiftung, aus.

Aber er sagt auch: „Um die Globalisierung so zu beeinflussen, dass auch wirklich alle von ihr profitieren können, ist eine Grundvoraussetzung notwendig: eine multilaterale Weltordnung, die auf der ´Stärke des Rechts` und nicht auf dem `Recht des Stärkeren` basiert.“

In der eigentlich ruhigen Zeit des Jahresübergangs erregten zwei Ereignisse unsere Gemüter:

Der vermutlich ausländerfeindlich motivierte Anschlag in Bottrop
und die Prügelattacken von Asylsuchenden in unserer Partnerstadt Amberg.

Ich kann nachempfinden, wie sich mein sehr geschätzter Amtskollege Michael Cerny gefühlt hat, als dieses Ereignis wie aus dem Nichts seine Stadt ereilte. Ich habe ihm auch meine Unterstützung angeboten.

Diese Vorfälle bekräftigen einmal mehr, dass nur die „Stärke des Rechts“ verhindern kann, dass durch das „Recht des Stärkeren“ weitere Unschuldige zu Schaden kommen.

Es ist daher wichtiger denn je, sich die notwendige Zeit zu nehmen und wohl durchdachte Entscheidungen zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger zu treffen.

Alexander von Humboldt lebte in einer Zeit der Nationalstaaten, der geschlossenen Grenzen und Kleinstaaterei.

Zu seiner Zeit wurden Konflikte oft gewaltsam ausgetragen, also das „Recht des Stärkeren“ vollzogen.

Doch erlebte er auch noch die Märzrevolution von 1848. Die daraufhin gewählte verfassungsgebende Nationalversammlung trat erstmals in der Frankfurter Paulskirche zusammen und formierte die „Stärke des Rechts“ im Deutschen Bund.

Auch Humboldt war als Preuße Ausländer in Freiberg. Trotzdem ist es ihm gelungen, mittels seines unbändigen Forschergeistes Grenzen zu überwinden und die Forschung und Wissenschaft bis heute zu prägen.

Zeigen wir der Welt gerade im Jahr seines 250. Geburtstages, dass in unserer Stadt nach wie vor Entdeckergeist herrscht.

Wer könnte dies besser als die Wissenschaftler unserer TU Bergakademie Freiberg?
Stellvertretend dafür möchte ich Ihnen zwei Beispiele vorstellen:

Die Weihnachtsfeiertage liegen gerade erst hinter uns. Vielleicht steht bei Ihnen zuhause auch noch der eine oder andere erzgebirgische Nussknacker. Sicher hatte er in den vergangenen Wochen schwer zu tun. Aber ob er auch Macadamianüsse knacken könnte?

Wegen ihrer harten und glatten Schale zerbrechen rund 50 Prozent der kugeligen Nüsse beim Öffnen. Das Team um Prof. Kröger hat daher eine Nuss-Knackmaschine entwickelt, die den Bruch auf 20 Prozent reduzieren konnte.

Zu den Hauptanbaugebieten gehören unter anderem Südafrika, Malawi und Kenia. Wenn nun durch Verminderung des Bruchs eine höhere Qualität erzielt wird, sorgt dies möglicherweise für bessere Lebensbedingungen in Afrika, was direkt den Menschen vor Ort zu Gute kommt.

Und das zweite Beispiel:

Indium und Germanium sind strategische Metalle für Hochleistungstechnologien. Beide wurden im 19. Jahrhundert an der TU Bergakademie Freiberg durch Ferdinand Reich und Clemens Winkler entdeckt.
Wir sind in unserer modernen Welt auf sie angewiesen - ob in berührungsempfindlichen Bildschirmen, LED-Leuchten oder bei der Herstellung von Glasfaserkabeln für das schnelle Internet.
Das Team um Prof. Bertau hat für Germanium und Indium ein weltweit einzigartiges Gewinnungsverfahren entwickelt. Damit ist es möglich, die Metalle sowohl aus Primär- als auch aus Sekundärrohstoffen in bislang unerreichter Reinheit herzustellen.

Was zeigen uns diese beiden Beispiele?

Freiberg ist seit jeher eine Keimzelle für nachhaltige Technologien. Mit diesen und weiteren Entdeckungen gehen von der TU Bergakademie Freiberg auch im 21. Jahrhundert bedeutende technologische Impulse aus.

Doch Entdeckungen der Neuzeit finden wir nicht nur an der Universität.
Wir wissen beispielsweise durch die archäologischen Grabungen 2018 am Herderhaus, dass unsere Vorfahren bereits im Mittelalter Austern gegessen haben. Die Schalen sind bis heute erhalten geblieben.

Bei der Sanierung des Rathauses kam das historische Abbild wieder zum Vorschein. Es wurde vom Restaurator in mühevoller, detailgetreuer Arbeit freigelegt. Die Wappen am Erker, die Grotesken und das Beschlagwerk am Turm, die Verzierungen an den Fenstergewänden – all das ist jetzt wieder sichtbar.

Eine besondere Überraschung war der Fund von Gegenständen im Turmknopf. Handwerker hatten diese zur letzten Sanierung 1984 niedergelegt und uns dadurch einen guten Einblick in die Welt des real existierenden Sozialismus ermöglicht.

Zunächst erstrahlt nun die Seite zum Obermarkt wieder in neuem Glanz. Die Rückseite wird in diesem Jahr folgen.

Den Unterschied zwischen alt und neu haben wir auf der Einladung zum heutigen Neujahrsempfang noch einmal dargestellt und auch eines der neu erstrahlenden Wappen sehen Sie hinter mir auf den Präsentationsfolien.

Eine weitere Wiederentdeckung können Sie in wenigen Tagen erleben. „Ein Gott auf Reisen“ kommt zurück nach Hause. Und das ist ein Glücksfall für Freiberg und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden!

Der italienische Künstler Giambologna fertigte den „Mars“ einst als persönliches Geschenk für den sächsischen Kurfürst Christian I. an. So gelangte die Kleinbronze im Jahre 1587 nach Dresden und gehört seitdem zum ältesten Sammlungsbestand des Grünen Gewölbes.

Hier in Freiberg wird sie ab dem 24. Januar in einer Sonderausstellung zu sehen sein, die gemeinsam von unserem Stadt- und Bergbaumuseum und der Domgemeinde St. Marien ausgerichtet wird. Dabei wird es sogar möglich sein, die Grablege der Wettiner im Freiberger Dom zu betreten.

Hier hat schließlich Kurfürst Christian I. seine letzte Ruhestätte gefunden. Geschenk und Beschenkter werden daher hier für kurze Zeit wieder vereint.

Für Frau Dr. Kryza-Gersch, Kuratorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, gehört die „Fürst-Class-Grablege“ der Wettiner im Freiberger Dom „durch ihre künstlerische Qualität, ihre schiere Pracht und dem dahinterstehenden repräsentativen Anspruch zu den herausragenden Beispielen fürstlicher Grabkapellen Europas.“

Weitere Veranstaltungen, die zum Entdecken einladen, finden Sie auf der Rückseite des Programmflyers, der auf Ihren Plätzen liegt. Freuen Sie sich auf ein spannendes Jahr.

Doch nicht nur Entdeckungen werden in diesem Jahr unser Handeln beeinflussen.
Die Freibergerinnen und Freiberger erwarten, dass wir die Weiterentwicklung unserer Stadt voranbringen, wie wir dies natürlich in den vergangenen Jahren getan haben.

Gleichzeitig symbolisiert der diesjährige Neujahrsempfang für mich ein persönliches Bergfest, denn zum 31. Januar erreiche ich die Halbzeit meiner ersten Amtszeit als Oberbürgermeister.

Mitten in einer Zeit der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte trat ich 2015 mein Amt an. Der Einstieg war hart und nervenaufreibend. Aber ich hatte mir Ziele gesetzt, die ich erreichen wollte.

Der Rückkauf der Städtischen Wohnungsgesellschaft wurde ab Herbst 2015 verhandelt und 2016 umgesetzt, was unsere Möglichkeiten der Stadtentwicklung deutlich verbessert.

Ebenso kümmert sich der neu geschaffene Stadtordnungsdienst seit Mitte 2016 um mehr Ordnung und Sicherheit in unserer Stadt.

Der Kontakt mit den Bürgern war und ist mir sehr wichtig, mit Bürgerhaushalt, Bürger-Dialogen, Veröffentlichung von Stadtratsunterlagen oder einem neuem Ortschaftsrat für Halsbach sorgen wir für Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten. Das hat sich bewährt und auf diesem Weg will ich weitergehen.

Ich bin angekommen, fühle mich wohl und von den Freibergern gut angenommen. Zusammen mit Stadtrat und Stadtverwaltung haben wir viele Probleme gemeistert und werden das auch weiterhin tun.

Ein großer Wunsch ist noch offen: Der Freiberger Bahnhof soll endlich wieder in seinem alten Glanz erstrahlen. Mit Unterstützung unseres Landtagsabgeordneten Steve Ittershagen haben wir den Zug auf die Gleise gehoben. Jetzt müssen wir diesen noch in Fahrt setzen. Daran arbeiten wir aktuell – mit voller Kraft.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist und bleibt es, für unsere jüngsten Stadtbewohner bestmögliche Bedingungen zu bieten.

In den Haushaltsberatungen der Landesregierung im Herbst wurde festgestellt, dass wir auf Platz vier der geburtenreichsten sächsischen Städte und Gemeinden der letzten zehn Jahre liegen.

Damit ist nun statistisch erwiesen, was wir längst geahnt haben. Der Vorteil: Es soll für diese Kommunen mehr Geld geben. Das heißt für uns: Der Bau von Schulen und Kindertagesstätten geht weiter.

Nachdem wir 2018 für die Grundschule „Georgius Agricola“ und die Oberschule „Gottfried Pabst von Ohain“ erfolgreich Richtfeste begehen konnten, sollen ab Schuljahresbeginn im Sommer die Agricola-Grundschüler in das neue Schulhaus umziehen.

Das Ausweichquartier in Friedeburg wird somit wieder frei und der Hort der Grundschule „Carl Böhme“ kann diese Räume wie geplant beziehen.

Die Baumaßnahme der Ohain-Oberschule wird sich noch in weiteren Bauabschnitten bis ins Jahr 2020 erstrecken.

Im letzten Jahr wurde auch der Spielplatz der Grundschule „Carl Böhme“ bereits im Hinblick auf den baldigen Umzug des Hortes nahezu vollständig erneuert und erweitert.

Die Neugestaltung des Außengeländes der Grundschule „Theodor Körner“ hat vor Weihnachten begonnen und soll bis zum Sommer fertig gestellt sein.

Ebenso erweitern wir das Außengelände der Grundschule „Johann Heinrich Pestalozzi“. Dafür haben wir 2018 das Nachbargrundstück erworben.

Die Sanierung der Freiberger Tropfsteinhöhle, in Fachkreisen auch als Heubner-Sporthalle bekannt, wird ebenfalls in diesem Jahr beginnen.
Es ist jedoch mehr als bedauerlich, dass das nur 23 Jahre junge Gebäude bereits im Dachbereich saniert werden muss.

Planmäßig werden die notwendigen Voraussetzungen für weiter steigende Schülerzahlen durch den Neubau der 4-Feld-Mehrzweckhalle im Stadtteil Friedeburg geschaffen.

Gerade wenn durch den Freistaat Sachsen die Anzahl der Sportstunden im Unterricht reduziert wird, kommt den unzähligen Sportvereinen in unserer Stadt eine noch größere Bedeutung zu, worauf wir reagieren.

So wurde bereits 2018 der neue Kunstrasenplatz im Stadtteil Zug fertiggestellt. Der Abschluss der grundhaften Sanierung des Stadionareals auf der Sportanlage „Platz der Einheit“ wird in diesem Jahr folgen.

Im nächsten Jahr werden wir schließlich alle unsere zwölf Schulgebäude umfassend modernisiert und erweitert haben. Wir bieten damit beste Bildungsbedingungen für die in unserer Verantwortung stehenden Schülerinnen und Schüler.

Nach der Fertigstellung des Sozialen Zentrums in Friedeburg mit insgesamt 160 Plätzen für Kinder im Alter von 1-6 Jahren planen wir den Bau von drei weiteren Kindertagesstätten.

Bis dahin müssen uns übergangsweise noch die älteren Kitas wie die an der Friedeburger Straße aushelfen, die dann aber der Vergangenheit angehören werden.

Wir haben somit bald 32 moderne Kindertagesstätten und können zusammen mit den Plätzen bei den Tagespflegepersonen jedem Kind, das in Freiberg Anspruch darauf hat, auch eine Betreuung ermöglichen.

Erfreulich ist, dass die Arbeitslosenquote auf einen historisch niedrigen Stand gesunken ist.

Der Stadtentwicklung kommt daher eine große Bedeutung zu. Denn Fachkräfte gewinnt man nicht allein über den Lohnzettel, sondern durch eine attraktive, lebenswerte und erlebbare Stadt mit guter Infrastruktur.

Menschen gehen dahin, wo ihnen Beruf, Familie und Freizeit ermöglicht werden.

Auch hier sind wir in enger Zusammenarbeit mit den städtischen Unternehmen weiter vorangekommen.

Die neuen Wohngebiete am Herzog-Heinrich-Ring und an der Gabelsberger Straße wurden durch die Städtische Wohnungsgesellschaft (SWG) entwickelt. Die Umgestaltung der Mineralienhöfe in Friedeburg hat begonnen.

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, wurde nach eineinhalbjähriger intensiver Verhandlung auch die Ruine Burgstraße 38 durch die SWG erworben. Sie plant diesen städtebaulichen Schandfleck zu beseitigen.

Die Seniorenheime Freiberg bieten mit der neu entstehenden Pflegeoase bald noch bessere Bedingungen für Schwerst-Pflegefälle.

Gemeinsam mit der SWG und den Seniorenheimen wollen wir das von der Stadt 2017 erworbene Areal an der Gellertstraße zu einem modernen Wohnkomplex für Jung und Alt entwickeln und damit den Bedarf an hochwertigem, aber auch bezahlbarem Wohnraum decken.

Kurz vor Jahresende hieß es endlich auch Aufatmen für die Beschäftigten des Tivoli: Die Saxonia Stadtortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft hat am 27. Dezember das Gebäude des Konzert- und Ballhauses erworben, als das es auch in Zukunft für unsere Stadt sowie für die Region erhalten bleiben soll.

Es ist sicher kein Geheimnis, dass bei den (legendären) Tanzveranstaltungen im Tivoli so manche Ehe begründet wurde. Damit hat das Tivoli auch für den Freiberger Kinderboom eine sicher nicht zu unterschätzende Bedeutung.

Ich konnte mir ein Freiberg ohne das Tivoli, welches nunmehr seit 117 Jahren – also seit 1902 – das kulturelle Leben in der Region mitbestimmt, nicht vorstellen.

Und vielen ging es ebenso: den Freiberger Stadträten, Landrat Matthias Damm und den Mittelsächsischen Kreisräten, dem Geschäftsführer der Saxonia Erich Fritz, dem Freiberger Brauhaus vertreten durch Holger Scheich und vielen weiteren, denen das Tivoli am Herzen liegt.

Weiter voran ging es auch bei den Stadtwerken Freiberg mit ihren Tochtergesellschaften - insbesondere dem Freiberger Johannisbad.

Mehr als 1 Mio. Euro wurde durch die Stadtwerke investiert, um die Badehalle und die Duschanlagen zu modernisieren.

Für nachhaltige Effizienz bei der Erzeugung und dem Einsatz von Energie sorgen das bereits 2017 in Betrieb gegangene Block-Heiz-Kraftwerk im Johannisbad und die klimaschonende Erzeugung der Fernwärme in Kraft-Wärmekopplung. Deswegen entscheiden sich auch immer mehr Bauherren für den Einsatz von Fernwärme für die Beheizung von Gebäuden.

Mein Wunsch an die Bundespolitik lautet wie folgt: Vereinfachen Sie unbedingt die gesetzlichen Grundlagen. Dann hätte die Energiebranche auch die Chance, diese umzusetzen. Aktuell sind es allein in diesem Metier mehr als 150 Gesetze, die beachtet werden müssen, sich teilweise widersprechen und zu absurden wirtschaftlichen Ergebnissen führen.

Große Sorgen machten uns im vergangen Jahr das bei den Freibergern sehr beliebte Waldbad „Großer Teich“ und der dazugehörige Campingplatz.

Denn durch bestätigte Munitionsfunde aus dem zweiten Weltkrieg musste das Bad ganzjährig und der Campingplatz in der 2. Jahreshälfte vollständig für den Betrieb gesperrt werden.

Die aufgefunden Kampfmittelreste waren teilweise noch funktionsfähig und mussten deshalb vor Ort kontrolliert gesprengt werden.

Wir stehen in intensivem Austausch mit dem Freistaat Sachsen als Verantwortlichem und sind optimistisch, dass wir den Badebereich in einem eingeschränkten Betrieb 2019 wieder öffnen können.

Ich weiß, die derzeitige Situation ist nicht schön, allerdings werden wir keinerlei Risiken eingehen, die die Besucher gefährden könnten.

Die vom Stadtrat beschlossenen Aufwertungsmaßnahmen müssen daher auf die Badesaison 2020 verschoben werden. Doch ich freue mich schon jetzt auf die erste Runde im neuen Kletterpark, der dabei zusätzlich entstehen soll.

Vom Bad zum Theater einen Übergang zu finden, ist wahrlich nicht einfach. Doch das Theater gehört ebenso seit Jahrhunderten zu unserer Stadt - und mit der Seebühne Kriebstein fühlen sich die Künstler ja auch mit dem Element Wasser verbunden.

Das Mittelsächsische Theater ebenso wie die Philharmonie haben sich weiterhin sehr gut entwickelt. Steigende Besucherzahlen und anspruchsvolle Stücke bestätigen die Qualität des Ensembles und der Musiker.

Auch die Ausgestaltung des diesjährigen Neujahrsempfangs zeigt die große Verbundenheit der Universitätsstadt Freiberg als einem der drei Gesellschafter mit ihrem – besser mit unserem – Theater.

Mein besonderer Respekt gilt dabei der Professionalität der Musiker, wenn ich an das Abschlusskonzert zum Bergstadtfest im Juni auf dem Freiberger Obermarkt bei nur sechs Grad Celsius denke.

Einen Wunsch habe ich dennoch: Die Musikauswahl möge sich wieder etwas näher an der Premiere 2017 orientieren. Dann springt der Funke zum Publikum auch bei solchen Ausnahmetemperaturen noch besser über.

Für uns Gesellschafter war es – anders als aktuell in Westsachsen – auch keine Frage, sich am Kulturpakt des Landes zu beteiligen. Denn die finanzielle Entlohnung der Beschäftigten zu verbessern, lag auch uns am Herzen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Jahres 2018 waren die umfangreichen Straßen- und Kanalbaumaßnahmen. Mit der Fertigstellung von Goethestraße, Silberhofstraße, Forstweg, Gehweg und Straßenbeleuchtung der Johannisstraße und der Erneuerung des Friedeburg-Abwasser-Sammelkanals wurde die Infrastruktur weiter ertüchtigt.

Mit den für dieses Jahr geplanten Baumaßnahmen von Humboldtstraße, Siedlersteg im Stadtteil Halsbach, der Haldenstraße im Stadtteil Zug, Kleiner Hornstraße sowie der Fortsetzung von Silberhofstraße und Forstweg sorgen wir zwar wieder für Umleitungen, aber nach dem Ausbau ganz sicher wieder für viel Zufriedenheit.

Aktuell im Bau befinden sich die Ringanlagen zwischen Bebelplatz und Donatsturm sowie der Untermarkt. Die touristische Attraktivität wird dadurch weiter aufgewertet.

Die finanziellen Rahmenbedingungen sind in der Stadt weiterhin gut. Freiberg ist eine von sieben Städten in ganz Deutschland – und in den neuen Bundesländern sogar die einzigste Stadt –, die 2018 die Gewerbesteuer gesenkt hat. Dadurch konnten wir die Standortbedingungen der ortsansässigen Unternehmen noch weiter verbessern.

Unsere Entscheidung war von dem Leitsatz geprägt, dass man in schlechten Zeiten auf die Solidarität der Unternehmer bauen kann, wenn man auch bereit ist, in guten Zeiten die Steuersätze zu reduzieren. Davon profitieren beide Seiten.

Dennoch mussten wir die Gebühren für die Abwasserbeseitigung zu Jahresbeginn leicht erhöhen. 6 Cent pro m³ müssen nun zwar mehr bezahlt werden – doch damit liegen wir immer noch 20 Prozent unter dem sächsischen Durchschnitt und zählen weiterhin zu den Städten mit den niedrigsten Gebühren im gesamten Bundesgebiet. Wenn das kein Standortvorteil ist!

Gerade im Bereich des Steuerrechts wünsche ich mir mehr Mut von der Bundesregierung. Mittlerweile liegen wir auf dem vorletzten Platz in ganz Europa, was die überbordende Höhe der Steuerlast betrifft.

Dennoch weisen wir aktuell im Bundeshaushalt Überschüsse in Milliarden-Euro-Beträgen auf.

Natürlich ist es richtig, die Infrastruktur mit Investitionen zu stärken, aber es wäre ebenso wichtig, die steuerzahlenden Bürger an diesen Überschüssen zu beteiligen. Eine noch bessere wirtschaftliche Lage wird es dafür wohl kaum geben.

Neben der Verbesserung der Arbeitskräftesituation muss auch die Verkehrssituation zur Autobahn A4 deutlich verbessert werden, um weiterhin wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. Da schon die Umgehungsstraße aufgrund langatmiger Gerichtsverfahren weiter auf sich warten lässt, wird die neue Landesregierung auf jeden Fall daran gemessen werden, dass der dreispurige Ausbau der Bundesstraße 101 endlich begonnen wird.

Auch die Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden verbessert sich stetig: Die Aufnahme des Stadtgebietes Großschirma in den Standesamtsbezirk Freiberg zu Beginn des letzten Jahres verlief reibungslos.

Ab diesem Jahr übernehmen wir zusätzlich die Überwachung des ruhenden Verkehrs in Halsbrücke und gemeinsam mit Bobritzsch-Hilbersdorf planen wir einen Radweg zwischen Freiberg und Hilbersdorf.

Das Verhältnis zum Landkreis Mittelsachsen hat sich deutlich verbessert. Gute Lösungen für Freiberg wurden sowohl bei die Themen Kreisumlage als auch bei der Flüchtlingsverteilung gefunden. Beide Gebietskörperschaften, Stadt und Landkreis, gehen hierbei als Gewinner hervor. Wir können somit unsere Kraft der Aufgabenerfüllung im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Ein wichtiger Bestandteil des städtischen Lebens ist das ehrenamtliche Engagement unserer Bürger, egal ob in Sport-, Sozial- oder Jugendvereinen – ohne die vielen Ehrenamtlichen würde sehr vieles nicht funktionieren.

Die Brauchtumsvereine wie Historische Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft (HFBHK), Bergmusikkorps Saxonia, Fremdenverkehrsverein, Freiberger Münzfreunde, auch der Förderverein Himmelfahrt Fundgrube und viele weitere Vereine haben die Stadt im Silberrausch-Jahr umfassend unterstützt.

Deshalb hier und jetzt ein großes, begeisterndes und vor allem herzliches Dankeschön.

Ebenso sind die Feuerwehren unserer Stadt ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Die meisten Kameraden der Wehren retten, löschen, bergen und schützen – unsere Bürgerinnen und Bürger sowie deren Hab und Gut - ehrenamtlich. Sie sind neben den hauptamtlichen Kräften immer zur Stelle wenn Feuer, Wasser, Sturm oder andere Unglücke die Stadt in Atem halten.

Zusätzlich bereichern sie mit ihren anerkannten Veranstaltungen wie dem Haldenfest in Zug, dem Feuerwehrweihnachtsmarkt in Kleinwaltersdorf und dem Maifeuer in Freiberg das kulturelle Leben und sind ein wichtiger Bestandteil für die Sicherheit unserer Stadt.

Auch hier natürlich mein großer Dank sowie das Versprechen: Wir werden die Ausstattung aller Wehren weiter verbessern! Die Schutzkleidung wurde für alle Kameraden bereits neu angeschafft.

Die Ortswehr Freiberg erhält ein neues Tanklöschfahrzeug. Im diesem Jahr ist noch geplant, eine Drehleiter anzuschaffen. Auch die geplante Sanierung oder der Ersatzneubau des Feuerwehrgerätehauses in Zug wurde vom Stadtrat mit dem Investitionsprogramm bestätigt.

Mit Begeisterung schaue ich auf die Entwicklung unseres Tierparks.

Hand in Hand arbeiten unsere Mitarbeiter mit dem erst 2015 neu gegründeten Förderverein zusammen.

Gemeinsam konnten wir das Angebot noch weiter verbessern. Der Förderverein hat die Finanzierung des neuen Kleinkindspielplatzes übernommen.

Mittels einer großzügigen Unterstützung insbesondere durch den Lions Club Freiberg konnte die Stadt die Vogelvoliere neu gestalten. In diesem Jahr soll die Fläche um den Rosengarten erweitert werden. Zusätzlich soll ein Alpaka- und Nandu-Gehege entstehen.

Vielleicht können wir auch bald einen Naschgarten anbieten, denn Prinz zur Lippe hat dem Tierpark Weinstöcke geschenkt. Auch wenn die Reben aus dem Kaukasus stammen und somit dem Freiberger Klima durchaus gewachsen sein sollten, wird ein trinkbarer Wein daraus wohl kaum möglich sein.

Da bleiben wir besser beim Freiberger Bier, das auf eine 753-jährige Tradition zurückblickt. Auch heute werden wir damit noch wie gewohnt auf das neue Jahr anstoßen.

Der Tierpark steht allen Besuchern an 365 Tagen im Jahr kostenfrei offen und wird lediglich durch die Öffnungszeiten begrenzt. Für uns ist das ein wesentlicher Bestandteil einer attraktiven und familienfreundlichen Stadt.

Das Jahr 2018 war unser Jubiläumsjahr – wir befanden uns im Silberrausch und fast alle von Ihnen waren mit dabei! Viel wurde darüber schon berichtet, deswegen will ich meine Ausführungen auf ein paar wenige Worte beschränken:

Die langfristig angelegte Strategie zur touristischen Silberstadt Freiberg hat gefruchtet.

Wir sind die Silberstadt!

Damit identifizieren sich die Freiberger und ebenso die touristischen Anbieter.

Das wirkt sich positiv auf die Besucherzahlen aus - und ist mit den sehr erfolgreichen Veranstaltungen der Stadt wie Bergstadtfest, Christmarkt, Nachtschicht und vielen anderen ein Garant für die Attraktivität unserer Stadt.

Übrigens: Fürs diesjährige Bergstadtfest können Sie hier und heute die ersten Pins kaufen. Sie sind gerade eingetroffen. Dieses Mal sind es die Schwefelhüttenarbeiter, die Sie heute empfangen haben, welche Sie sich anheften und damit das Fest unterstützen können.

Doch auch bei Festen und Veranstaltungen gibt es besondere Herausforderungen: Denn wir müssen hierbei die stetig steigenden Sicherheitsanforderungen gewährleisten und bezahlen. Ich unterstütze ausdrücklich die Forderung des Deutschen Städtetages, dass diese Kosten durch die Länder als oberste Sicherheitsorgane auszugleichen sind.

Der Umzug der Tourist-Information ins Silbermannhaus, das Herderhaus als zukünftiges Gedächtnis der Silberstadt und die Silberne Pforte, der neue Eingang zum Museum, den wir pünktlich zur Sächsischen Landesausstellung 2020 fertig stellen wollen – das alles wirkt sich positiv auf die Attraktivität Freibergs aus. Damit bieten sich weitere Chancen touristisch zu wachsen.

Die aktuelle Sonderausstellung „Freibergs Silber – Sachsens Glanz“ im Stadt- und Bergbaumuseum untersetzt das Thema ebenfalls eindrucksvoll.

Die sich daran anschließende Sonderausstellung „Mythos Atom“ schafft die Verbindung zwischen Alexander von Humboldt und der Quelle unseres Wohlstandes, dem Bergbau.

Denn wir sind die Silberstadt!

Die historisch wertvollen Häuser Dom 2 und 3 könnten perspektivisch ebenfalls touristisch genutzt werden - zum Beispiel als Ferienunterkünfte. Eine Erhöhung der Übernachtungskapazität ist ohnehin dringend notwendig.

Denn gerade in der (Vor)Weihnachtszeit sind die vorhandenen Gästebetten bereits Monate im Voraus ausgebucht. Damit wäre eine öffentliche Nutzung gegeben und die Kaufkraft vor Ort weiter erhöht.

Die Tourismuswirtschaft wirkt mit einer jährlichen Bruttowertschöpfung von 109 Mrd. Euro in Deutschland gerade in touristisch attraktiven Regionen sehr positiv auf Einzelhandel und Gastronomie.

Wer möchte da zukünftig nicht auch einmal in den Domherrenhäusern übernachten und sprichwörtlich auf Silber gebettet sein?

Mein besonderer Dank gilt allen, die sich der Weiterentwicklung unserer schönen, traditionsreichen und liebenswerten Universitäts- und Silberstadt widmen - Ihnen, die heute hier sind, und natürlich den vielen Engagierten in unserer Stadt.

Hervorheben möchte ich in diesem Jahr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und in den städtischen Unternehmen, Bürgermeister Holger Reuter, meine weiteren Stellvertreter und alle, die Verantwortung tragen.

Die Taktzahl innerhalb der Verwaltung ist sehr hoch. Ich gebe zu, dass ich oft voller Ungeduld auf die Ergebnisse schaue.

Doch gerade jetzt bieten sich unendlich viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung unserer Stadt. Daher gilt es für eine wirtschaftlich und personell sehr gut aufgestellte Stadtverwaltung wie hier in Freiberg mutig zu handeln.

Ich bin stolz darauf, mit welchem großen Engagement sich die Beschäftigten dahinter stellen. Wie positiv sich unsere Stadt in den letzten Jahrzehnten entwickeln konnte, ist schließlich auch das Ergebnis vieler Hände in der Stadtverwaltung.

Ich komme zurück auf das eingangs erwähnte Zitat.

Damit wir auch 2019 wieder „Zeit zum Nachdenken“ haben, werden wir die Arbeitsorganisation etwas verändern und außerhalb der gewohnten Sprechzeiten mehr Zeit für effizientes Arbeiten einräumen.

Auch die Bürgerfreundlichkeit werden wir weiter erhöhen: Dafür haben wir die Online-Terminvergaben im Bürgerhaus eingerichtet. Im 2. Halbjahr wird unser neuer Internetauftritt an den Start gehen.

Freuen dürfen Sie sich nicht nur auf eine hochwertige optische Gestaltung, sondern auch auf viele neue Funktionen.

Die Zusammenarbeit mit den Damen und Herren Stadträten und Ortschaftsräten war sehr vertrauensvoll und davon geprägt, das Beste für unsere Stadt zu erreichen. Hier erwarte ich, dass dieser positive Geist auch nach der Kommunalwahl im Mai weiterhin unsere Arbeit prägt. Denn wie steht es am Donatstor in Stein gehauen:

"Eintracht bricht Not – Zwietracht bringt Tod!"

Das Jahr 2018 war ein überaus erfolgreiches Jahr in der Geschichte unserer Stadt.

Zusammen geben wir 2019 die Richtung vor, in die sich unsere Stadt entwickelt. Ich möchte mit Ihnen gemeinsam die Chancen für unsere lebens- und liebenswerte, attraktive und wirtschaftlich erfolgreiche Universitäts- und Silberstadt Freiberg nutzen.

Glück auf 2019 der Silberstadt!

Glück auf Ihnen allen!"

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