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24.04.2017

Startschuss zum Schulprojekt "Silber der Zukunft"

Projektideen ausgetauscht: Gespann aus Schulen und Halbleiterfirmen trafen sich erstmals

Prof. Dr. Peter Woditsch, Schirmherr des Projektes (Vordergrund links), im Gespräch mit Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und Dr. Berndt Weinert, R&D Manager bei Freiberg Compound Materials. Prof. Peter Woditsch gehört zu den europäischen Pionieren der Photovoltaik. Mit ihm wurde die Waferproduktion in Freiberg zu einem der wenigen Produktionsstandorte weltweit, in denen vom Rohstoff bis zum fertigen Endprodukt die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt wird. Foto: C. Kaufhold

Die Begrüßung fand noch in der Lobby statt. Hinter verschlossenen Türen ging es dann weiter: Hier wurden die ersten Ideen zum Projektinhalt zwischen Firmenpate und Schule ausgetauscht. Beim anschließenden Pressegespräch wollten weder Schul- noch Firmenvertreter sich tief in die Karten schauen lassen. Drei Schulen hatten sich bis Anfang April um die Teilnahme am Schulprojekt beworben: Das Geschwister-Scholl-Gymnasium, die Gottfried Pabst von Ohain Schule und die Clemens-Winkler-Oberschule.

Nachdem alle Bewerbungsschreiben von den Unternehmensvertretern der Siltronic AG, der Freiberg Compound Materials und Solar World, gesichtet wurden, fiel am runden Tisch im Oberbürgermeisterbüro Mitte April die Entscheidung: Welche Projektidee passt zu welcher Firma? Dr. Christian Heedt von der Siltronic AG war sofort begeistert von der breit gefächerten Herangehensweise der Papst von Ohain Schule, die ihr Projekt unter den Titel „So klingt Freiberg“ stellen will. Die Neuntklässler haben sich zum Ziel gesetzt, in ihrem Projekt ein Arbeitsheft für Grundschüler zu konzipieren. Auch eine CD mit Klangbildern aus Freiberg soll beigefügt werden. Die Solar World AG entschied sich für die Zusammenarbeit mit Schülern der Oberschule Clemens Winkler. Die Forschung an Solarmodulen wollen die Neuntklässler gerne in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Projektpate und –schule eint vor allem der Gedanke daran, die Bindung zwischen jungen Menschen und ihrer Region zu verstärken. Mit Freiberger Compound Materials und den Zwölftklässlern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums treffen zwei Partner aufeinander, die sich bisher noch gar nicht kennen. Die fächerübergreifende Zusammenarbeit zu Potenzialen und dem Umgang mit elektronischen Werkstoffen verspricht neue Impulse für beide Seiten.

Ehrenbürger und Schirmherr des Projektes, Prof. Dr. Peter Woditsch, suchte das Gespräch mit Vertretern der Schüler und Unternehmen: „Ich freue mich, dass sich jede der drei teilnehmenden Schulen dem Thema mit einer ganz eigenen Herangehensweise nähert. Alle sind sehr motiviert bei der Sache.“ Die Firmen sind zugleich Pate und Finanzier für das Schulprojekt. Mit dem Prämientopf in Höhe von 10.000 € sollen die Preise für die Gewinner, aber auch eine Anschubfinanzierung
für jedes Projekt finanziert werden. In Anlehnung an das Jubiläumsjahr 2018, in welchem an den Silberfund vor 850 Jahren erinnert wird, kann jede Schule bis zu 850 Euro zur Umsetzung des Projektes abrufen. Aufbauend auf dem ersten Gespräch werden die Klassen mit den Unternehmensvertretern nun in die Arbeitsphase eintauchen, sich bei Gesprächen und Firmenbesuchen besser kennenlernen und einen gemeinsamen Arbeitsrhythmus finden. Eingang in den Unterricht nehmen die Themen rund um das Silber der Zukunft spätestens zu Beginn des neuen Schuljahres im August. Die Forschungsergebnisse werden der Öffentlichkeit zum Neujahrsempfang 2018 präsentiert.

Fragen dazu beantwortet gerne die Referentin des Oberbürgermeisters, Frau Carolin Kaufhold, unter 03731/ 273 102 oder carolin_kaufhold@freiberg.de.

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