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Internationaler Museumstag: Neukonzeption ist in vollem Gange

Aus Anlass des Internationalen Museumstages Mitte Mai, der unter dem Motto „Neue Wege, neue Besucher“ stand, unterbreitete das Stadt- und Bergbaumuseum zahlreiche Angebote. An diesem Tag fanden zwei Präsentationen zur Umgestaltung des Hauses durch das Büro Helmstedt/Kluge/Rom statt, welche von über 50 interessierten Personen verfolgt wurden.

Das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg/Sa. zählt zu den ältesten und bedeutendsten kulturhistorischen Museen Sachsens und verfügt über einen außerordentlich wertvollen und umfangreichen Sammlungsbestand.

Die jetzige Dauerausstellung am denkmalgeschützten Standort Am Dom 1 ist teilweise über 20 Jahre alt geworden. Die Ausstellung haben seit 1996 nunmehr 355.262 Besucher (Stand: 31. Dezember 2017) gesehen.

Das Haus zeigt in auf einer Fläche von 986 qm eine ständige Ausstellung zur Kulturgeschichte des Bergbaus und zur Stadtgeschichte. Als spezielle Sammlung wird die Sakrale Kunst Obersachsens präsentiert.
Nach über 20 Jahren ist die Ausstellung verschlissen, es zeigen sich weitgehende Abnutzungserscheinungen.

Die notwendige Neukonzipierung umfasst mehrere Komponenten. Ziel der Neugestaltung ist, neue inhaltliche Aspekte in die Dauerausstellung einfließen zu lassen und diese nach modernen museologischen und museumspädagogischen Gesichtspunkten zu präsentieren. Dies betrifft besonders die Erweiterung der Themenbereiche bis in das 21. Jahrhundert, der Blick nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Gegenwart und Zukunft. Neben einer neuen Gliederung der künftigen Ausstellungsbereiche wird angestrebt, den Besuchern neue Exponate aus der Sammlung zu präsentieren.

Ziel der künftigen Museumsarbeit im Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg muss es sein, die Vorzüge des authentisch erhaltenen Ortes mit neuen Inhalten und dem Einsatz moderner Kommunikationstechniken zu verbinden. Über die Darstellung kultur-, wirtschafts-, sozialhistorischer sowie ökologischer Zusammenhänge des Ortes hinausgehend, soll durch spielerisch-aktives Handeln im Rahmen medialer und personeller Vermittlung kulturhistorisches, naturwissenschaftliches und technisches Verständnis zu allen Themenbereichen transformiert werden.
Besucherstarke Attraktionen werden unter dem Begriff „Geschichte zum Anfassen“ auf der Grundlage von Authentizität und Wissensvermittlung präsentiert.

Die Leitideen der neuen Dauerausstellung stellen die 850-jährige Geschichte des Freiberger Bergbaus und die dazugehörige Geschichte der Stadt sowie die Sachzeugen in den Mittelpunkt. Das inhaltliche Highlight ist die Kulturgeschichte des Erzbergbaus im Erzgebirgsraum. Priorität bei der Ausstellungsgestaltung hat die Berücksichtigung der konservatorischen und sicherheitstechnischen Grundsätze beim Umgang mit Exponaten.

Die künftige Exposition konzentriert sich auf die jetzige Fläche der Dauerausstellung Am Dom 1 und auf eine räumliche Erweiterung im Bereich des „Lückenschlusses“.

Die Zielgruppen, welche mit der neuen Dauerausstellung und den weiteren Angeboten erreicht werden sollen, sind breit aufgestellt. Die Hauptzielgruppe sind erwachsene Freiberger Bürger und Touristen (Tages- als auch Mehrtagestouristen). Weiterhin werden Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Schüler aller Schularten und Klassenstufen sowie Auszubildende und Studierende, Familien, und das an Fragen der Kultur- und Sozialgeschichtegeschichte des Bergbaus interessierte Publikum unterbreitet.
Die gesamte Dauerausstellung umfasst Inklusionsteile für spezifizierte Besuchergruppen (barrierefreier Zugang in alle Themenbereiche, Angebote für sinnesgeschädigte Besucher). Durch den Fokus auf sehr unterschiedliche Zielgruppen wird der weitere Ausbau von spezifischen und differenzierten Vermittlungs- und Bildungsangeboten generationsübergreifend angestrebt, wobei die objektbasierenden Erkenntnisse Priorität haben.


Die Visualisierung veranschaulicht eine Ausstellung mit
moderner Projektionstechnik (Gestaltung: Büro Helmstedt/Kluge/Rom).


In der Phase der Umgestaltung sollen Räume und Angebote geschaffen werden, um die Freiberger Bürger und ihre Gäste einzubeziehen sowie am Neukonzipierungsprozess aktiv teilhaben zu lassen.

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