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„Gellert-Quartier“ - wunderbare Chance für Freiberg

Geplant: Zentrumsnaher Standort zum Wohnen, Leben und Arbeiten

Das Gellert-Quartier zwischen der Dr.-Külz-Straße, Gellertstraße, Heinrich-Heine-Straße und Lessingstraße. Foto: KIS Stadtverwaltung Freiberg/Glückauf-Vermessung GmbH

November 2018

Neues Quartier zum Wohnen für Freiberg


Ideenstudie für das neue Wohngebiet ist fertig

Auf dem Areal zwischen der Dr.-Külz-Straße, Gellertstraße, Heinrich-Heine-Straße und Lessingstraße soll in den nächsten Jahren ein Standort für modernes, generationsübergreifendes Wohnen und einem erweiterten Kindergarten entstehen.

Die bisherigen Ideen, die Baubürgermeister Holger Reuter jetzt vorgestellt hat, beinhalten den Bau einer wesentlich größeren Kita als die bisherige Villa Kunterbunt mit 140 Plätzen, die bereits 2020 fertig sein soll. Dazu zwei Gebäude für altersgerechtes Wohnen sowie weitere Häuser mit Miet- und Eigentumswohnungen. Außerdem werden eine neue Straße, eine Parkanlage und ein großer Spielplatz für die Kita gebaut. Die Stadt will viele Wohnungen und Betreuungsplätze für Jung und Alt gewährleisten. Damit soll die Attraktivität gesteigert werden. „Aus Stadtentwicklungssicht ist es eine super Ergänzung unseres Angebotes: Nahe zur Altstadt, trotzdem ruhig und grün, Wohnen für Jung und Alt, Miete und Eigentum. Und ich bin überzeugt davon, solche Innenstadtlagen in gewachsenem Umfeld sind besonders attraktiv - kurze Wege zu Kita, Schule, Kultur, ärztlicher Versorgung und Einkaufen“, ist Oberbürgermeister Sven Krüger zuversichtlich.

„Die Neubauten werden eine moderne Bauweise haben. Die oberen Etagen sind eingerückt, damit sich die Häuser harmonisch in das Bild der Wohngegend einfügen“, erzählt Reuter. „Ein neues Quartier sollte zeitgemäß entwickelt werden und modernen Wohn- und Nutzungsansprüchen genügen.“ Pro Wohneinheit sind acht Wohnungen geplant inklusive Tiefgaragen unter den Eigentumswohnungen. Mit Fernwärme soll geheizt werden „um den Umweltgedanken zu erhalten“, sagt Reuter.

Ursprünglich war geplant, die stadtprägenden Gebäude an der Lessingstraße zu sanieren. Nach präzisier Prüfung wurde nun festgestellt, dass die Erhaltung nicht wirtschaftlich sinnvoll für die Nutzung als seniorengerechter Wohnraum und Pflegeeinrichtung ist. „Die Entscheidung zum Abriss haben wir uns nicht leicht gemacht, jedoch bekommt man aus dem alten Büro- und Versuchsgebäuden leider nichts Vernünftiges hin“, bedauert Oberbürgermeister Sven Krüger. Die Gebäudestruktur ist nicht nur ungeeignet für seniorengerechtes Wohnen, sondern auch die Fassade würde durch den Umbau komplett ihren Widererkennungswert verlieren. Denn durch die heutzutage bei Neubauten typischen Balkone hätten die Optik der Fassade ohnehin zerstört. Zudem ist anzunehmen, dass der Komplex des einstigen Forschungsinstituts für Nichteisenmetalle mit Schadstoffen belastet ist. Aus diesem Grund kommt die Villa Kunterbunt ab Ende November in den Räumen der einstigen Kinderschutzbund-Kita in Friedeburg unter um die Kinder vom wahrscheinlich mit Schadstoffen belasteten Baustaub zu verschonen.

Es ist ein erklärtes Ziel der Stadt sowohl Eigentums- als auch Mietwohnungen für alle Bürger und Bürgerinnen und nicht nur für die einkommensstärkeren Schichten. „Es soll kein Exklusivquartier für einige wenige sein“, versprach Krüger. Damit hätte die Erhaltung der alten Gebäude die Kosten gesprengt.



April 2018

„Gellert-Quartier“ - wunderbare Chance für Freiberg


Geplant: Zentrumsnaher Standort zum Wohnen, Leben und Arbeiten

Manchmal bedeutet ein Ende auch einen (Neu)Anfang. So gibt der Rückzug der GfE Fremat GmbH aus den Gebäuden an der Lessingstraße, wo das Unternehmen bereits als FNE Forschungsinstitut für NE-Metalle Jahrzehnte firmierte und nun seine Kapazitäten in Brand-Erbisdorf und Nürnberg konzentriert, den Weg frei für eine städtebauliche Entwicklung. Auf dem Areal zwischen der Dr.-Külz-Straße, Gellertstraße, Heinrich-Heine-Straße und Lessingstraße soll in den nächsten Jahren ein Standort für modernes, generationsübergreifendes Wohnen und einem erweiterten Kindergarten entstehen.

Die Voraussetzungen dafür hat der Stadtrat bereits geschaffen. So hat die Stadt, der wie der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) bereits Teil-Flächen dieses Areals gehören, die fehlende Fläche im März erworben.

„Damit können wir ein attraktives und zentrumsnahes Quartier zum Wohnen, Leben und Arbeiten entwickeln“, freut sich Bürgermeister Holger Reuter.

Nicht nur, dass das Quartier neu gestaltet werden kann, „ist ein Gewinn für unsere Stadt“, ist Oberbürgermeister Sven Krüger überzeugt. Ihn freut vor allem, dass „wir hier ein Stadtquartier gemeinsam mit den städtischen Beteiligungsunternehmen angehen." Denn beteiligt sind neben der SWG auch die Freiberger Stadtwerke AG und die Seniorenheime Freiberg gGmbH.

Das „Gellert-Quartier“, wie es als Arbeitstitel nach dem sächsischen Dichter, Metallurgen und Mineralogen genannt wird, „bietet uns die großartige Möglichkeit, für ein innerstädtisches Areal mit außergewöhnlicher Lage ein komplett neues, zukunftsfähiges und bedarfsorientiertes Konzept zu erstellen.“ Das sei eine „wunderbare Chance für unsere Stadt“, betont Oberbürgermeister Krüger.

So gibt es die Vorstellung, die GfE-Immobilien in Lessing- und Heinrich-Heine-Straße zu sanieren. Entstehen soll außerdem eine altersgerechte Wohnanlage.
Zudem ist vorgesehen, an der Gellertstraße und weiter in Richtung Lessingstraße eine moderne Wohnanlage mit Mehrfamilienhäusern und Parkanlage zu errichten.

Das ehemalige Labor sowie alte Garagen und Baracken an der Dr.-Külz-Straße werden abgerissen. So entsteht mehr Platz für die dort vorhandene Kindertageseinrichtung, die erweitert werden soll.

„Die Vorteile der Quartiersentwicklung liegen ganz klar auf der Hand“, erklärt Bürgermeister Reuter. Denn mit dem Kauf der GfE-Liegenschaft durch die Stadt Freiberg werde das gesamte Quartier aufgewertet, zudem werden stadtprägende Gebäude saniert und bleiben erhalten. Damit werde von vorn herein unterbunden, dass das Gelände verwahrlost oder als Spekulationsobjekt durch Dritte verwendet wird.

Wichtig sei auch, dass die Attraktivität der Stadt für Familien, Senioren, Arbeitnehmer und Unternehmen gesteigert werde durch die Sicherstellung von Wohnraum und Betreuungsplätzen. Dies bringe sicherlich Zuzüge und damit einen Anstieg der Einwohnerzahl.

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