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20.09.18

Nächste Geschichtsstunde am 26. September

19 Uhr im Städtischen Festsaal | Eintritt frei

Die Geschichte des Freiberger Theaters wird in der kommenden Geschichtsstunde, am Mittwoch, 26. September, 19 Uhr im Städtischen Festsaal von den bekannten Theaterkennern Dr. Christine Klecker und Dr. Roland Dreßler beleuchtet.

Beide sind dem Freiberger Publikum bekannt und vertraut, agierten sie doch als Geschäftsführerin bzw. als Chefdramaturg jeweils mehr als über ein Jahrzehnt im Gebäude am Buttermarkt.
In ihren aktiven Jahren galt es nicht nur den Theaterbetrieb am Laufen zu halten und attraktiv zu gestalten, sondern auch zahlreiche „Umbrüche“ mussten begleitet werden. U. a. zählten dazu die finanzielle Ausstattung des Hauses unter Berücksichtigung des neuen Kulturraumgesetzes, die Erweiterung der Spielstätten um die Nikolaikirche und die Seebühne Kriebstein bis hin zu der Sicherung des Spielbetriebes in Döbeln nach den Hochwasserschäden 2002.
Aber nicht nur die nähere Vergangenheit wird in der Geschichtsstunde beleuchtet. Auch die Entstehung des Theaters in Freiberg und die damit verbundene Geschichte und Anekdoten sind Inhalt des Abends. Immerhin handelt es sich bei dem Theater Freiberg um das älteste Stadttheater der Welt. Und an diesem wirkte u.a. auch Carl Maria von Weber und brachte seine erste Oper zur Aufführung. Bei der städtischen Übernahme des Hauses in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert hatten die Stadträte ein Angebot für die breite Bürgerschaft im Auge, kein exklusives Lokal für Gutbetuchte.
Wer weiß es heute noch, dass die Freiberger Bühne bereits am 16.06.1945 wieder ihren Spielbetrieb nach dem 2. Weltkrieg aufnahm? Die berühmte Schauspielerin Inge Keller gehörte mit zu dem Ensemble, das erst das Theater einmal putzen musste, bevor es auf die Bühne ging. Aber das Gebäude am Buttermarkt kam zusehends in die Jahre, so dass 1978 vom Rat des Bezirkes Karl-Marx-Stadt der Beschluss gefasst wurde, es nicht nur zu sanieren, sondern auch um das gesamte Quartier zu erweitern, wie wir es heute vorfinden. Dabei entstand zunächst die „Bühne in der Borngasse“, wo kleine Stücke aufgeführt werden konnten. Das große Ensemble spielte ab 1986 im TIVOLI.
Überraschender Weise ging es mit dem Bau fast problemlos über die Wendezeit 89/90. Gesichert durch 3 Mill. DM aus Berlin. Am 20. Juni 1991 war es dann soweit! Mit „Die Zauberflöte“ von Mozart startete man im Theaterquartier am Buttermarkt. Auf der Schauspielseite folgte unmittelbar „Amadeus“ von Peter Schaffer.
Die folgenden Jahre waren nicht unkompliziert, denn es galt, neue Strukturen aufzubauen, die das Überleben des Theaters sicherten. Eine gGmbH mit den Städten Döbeln und Freiberg und dem Landkreis Freiberg entstand. Neue Tarifverträge bedingten neue Produktionsformen, das Kulturraumgesetz schaffte neue Finanzierungsmöglichkeiten – und trotzdem gab es immer wieder klamme Kassen.
Dr. Christine Klecker als Geschäftsführerin hat diese Prozesse maßgeblich erfolgreich mitgestaltet und Dr. Roland Dreßler für das künstlerische Leben im Theater gesorgt. Sie werden zur Geschichtsstunde darüber berichten und das Buch vorstellen, indem natürlich viel mehr zu erfahren ist, als man in der Geschichtsstunde erzählen und berichten kann.
Im Zusammenhang mit der Veranstaltung kann das Buch, das sie geschrieben haben, am Veranstaltungsort käuflich erworben werden.
Der Eintritt ist frei!

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