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19.08.2019

Kristallbrunnen gesichert

Bauwerk wegen Einsturzgefahr abgebaut und geborgen – Wiederaufbau: Meinung der Freiberger gefragt

Der Kristallbrunnen auf dem Wasserberg,
so wie ihn alle Freiberger kennen.
Soll er wieder aufgestellt werden?

Für viele Freiberger gehört er zum Stadtbild von Freiberg: der Kristallbrunnen. Seit Mitte August ist er jedoch verschwunden: Am 15. August hatte er aus Sicherheitsgründen abgebaut werden müssen.

Tags zuvor war im Rahmen der regelmäßigen Sichtkontrollen durch die Mitarbeiter des Tiefbauamtes am Fuß des Kristallbrunnens im Einspannbereich der tragenden Säule eine erhebliche Durchrostung festgestellt. Die Querschnittsschwächung war so erheblich, dass die Standsicherheit des Bauwerkes nicht mehr gegeben war. Es bestand Einsturzgefahr - und somit Gefahr im Verzug.

Umgehend war daraufhin das Bauwerk abgesperrt worden und durch einen Sachverständigen für Schäden im konstruktiven Ingenieurbau begutachtet. Die einzige Möglichkeit die Einsturzgefahr zu beseitigen, war der sofortige Rückbau.

Das Bauwerk wurde geborgen und vorerst durch die Mitarbeiter des Tiefbauamtes verwahrt.

„Der Kristallbrunnen sorgte schon immer für Diskussionen: Für die einen gehört er zum Wasserberg wie das Unicent, für andere ist er ein zu Spott herausforderndes Kunstwerk. Kunst ist eben immer diskutabel und unterliegt in ihrer Bewertung doch stark dem Geschmacksempfinden des einzelnen“, steht für Baubürgermeister Holger Reuter fest. Für ihn steht aber auch fest, dass der Kristallbrunnen Zeitzeuge der 1980-er Jahre und des damit verbundenen Wohnungsbauprogramms der ehemaligen DDR ist. „Wir könnten den Kristallbrunnen sanieren und wieder aufbauen“, räumt er ein und bittet die Freiberger um ihre Meinung: „Wollen Sie, dass der Kristallbrunnen wieder entsteht oder soll das Areal künftig ein begrünter Aufenthaltsbereich werden? Ihre Meinung senden Sie bitte per E-Mai an pressestelle@freiberg.de.“

Reuter weist aber zugleich darauf hin, dass über die Kristalle auch künftig kein Wasser mehr plätschern wird. Der Wasserbetrieb war bereits in den 1980-er Jahren eingestellt worden eingestellt worden, da er mit Trinkwasser gespeist wurde, welches direkt in die Kanalisation abfloss.

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