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28.02.2019

Waldbad: Hoffnung für Badelustige zur neuen Saison

Kampfmittelbeseitigungsdienst weiter im Einsatz - Förderverein fürs Waldbad geplant– Sponsoren für Spielplatz gesucht

Geht die Kampfmittelbeseitigung gut voran, könnte schon diesen Sommer wieder für Badelustige geöffnet werden: Das Waldbad "Großer Teich". Foto: Stadtwerke Freiberg

Im Waldbad „Großer Teich“ soll in diesem Jahr wieder gebadet werden: Nachdem die Badesaison im Freiberger Waldbad wegen wiederholter Kampfmittelfunde im vergangenen Jahr komplett ins Wasser gefallen ist, gibt es für dieses Jahr Hoffnung. Zwar steht heute schon fest, dass trotz immenser Anstrengungen nicht die gesamte Anlage geöffnet werden kann, aber dennoch sollen Badelustige auf ihre Kosten kommen. Dafür gehen alle Beteiligten jetzt auch neue Wege und setzen auf Ideen wie die, einen Förderverein fürs Waldbad zu gründen und Sponsoren zu finden.

Die Badestelle „Großer Teich“ gleicht im Moment einer großen Baustelle. Anfang 2018 hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst Sachsen (KMBD) mit der Beräumung des Geländes von Kampfmitteln begonnen. Nachdem in den vergangen Jahren immer wieder Kampfmittelfunde die Aufmerksamkeit der Behörden auf das Objekt gezogen hatten, wird das Gelände nun systematisch und gründlich durchsucht. Dabei kamen neben zahllosen zivilen Funden, wie alte Rohre, Bauschutt oder Fundamentreste leider auch Altlasten aus den Kriegen zum Vorschein. Die Arbeiten gestalteten sich deutlich schwieriger als anfangs angenommen, sodass letztlich die Badesaison im vergangenen Jahr komplett ins Wasser gefallen ist.

Die Verantwortlichen der Stadt Freiberg sind seit Herbst 2018 in fortlaufendem Kontakt mit dem KMBD. Gemeinsames Ziel aller Akteure ist die teilweise Freigabe der Badestelle in diesem Sommer. Bis dahin ist es jedoch noch ein sehr weiter Weg.
Aktuell werden alle oberirdischen Bauten auf dem Gelände mit wenigen Ausnahmen abgerissen. Dazu zählt auch der Spielplatz. „Gerade hier brauchen wir absolute Sicherheit, dass tatsächlich keine Kampfmittel verborgen sind“, erklärt Axel Schneegans, Vorstandsvorsitzen­der der Stadtwerke.
Die gefährlichen Funde lassen keine Alternative zum Abriss sämtlicher Fundamente zu, wenn die Sicherheit auf dem gesamten Gelände hergestellt werden soll. „Einen Flickenteppich nicht beräumter Geländeteile können und werden wir nicht verantworten.”

Sowohl Vertreter der Stadt als auch der Stadtwerke arbeiten im Moment intensiv daran, das Objekt den Freibergern und ihren Gästen so schnell wie möglich zurückzugeben. Dazu zählt neben der angestrebten Gründung eines Fördervereines auch die Sponsorensuche für einen neuen Spielplatz. Hier sind die Gespräche inzwischen erfreulicherweise weit fortgeschritten. Die Volleyballplätze werden wieder instandgesetzt und an einem Konzept für eine neue gastronomische Versorgung wird auch gefeilt. All dies wird Zeit und Geld kosten. Einige Freiberger Unternehmen und Vereine haben sich bereits jetzt bereiterklärt, im Verein mitzuarbeiten. „Auch eine große Anzahl Freiberger Bürger wartet nur auf den Startschuss zur Mitarbeit im Verein“, weiß Oberbürgermeister Sven Krüger. „Sicher werden in diesem Jahr nicht alle Wünsche erfüllt werden können, jedoch soll auf jeden Fall gebadet und gespielt werden! Dies geht natürlich nur, wenn sich beim Abriss der Fundamente und Gebäude keine neuen Probleme auftun und der Kampfmit­telbeseitigungsdienst seine Arbeit kontinuierlich fortsetzen kann.“ Die bisher geführten Gespräche lassen dies hoffen.

Weniger hoffnungsvoll sieht die Situation auf dem Campingplatz aus. Hier haben die Arbeiten noch gar nicht angefangen. In Abstimmung der Beteiligten der Stadt, der Stadtwerke und des Kampfmittelbeseitigungsdienstes wurde die Priorität der Beräumung auf das Waldbad gelegt. Die Beräumung des Campingplatzes erfolgt somit erst nach Abschluss der Arbeiten an der Fläche des Waldbades. Eine Nutzung ist deshalb auch in diesem Jahr nicht denkbar. Darüber, wie es weitergeht, wird im Laufe des Jahres beraten.

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