Startseite | Kontakt | Sitemap | Impressum | Suche | A A A |  | 
Willkommen auf der Website der Universitätsstadt Freiberg
 
Stadt Freiberg | Stadtverwaltung | Eigenbetriebe
März 2017

Eigenbetrieb FREIBERGER ABWASSERBESEITIGUNG (FAB)

Die Organisationsstruktur des Eigenbetriebes umfasst neben der Betriebsleitung die Sachgebiete

  1. Planung, Bau, Bestand und Betrieb von Abwassersammlungsanlagen,
  2. Planung, Bau, Bestand und Betrieb von Abwasserbehandlungsanlagen sowie Gewässerschutz,
  3. Betriebliches Rechnungswesen.
Das Entsorgungsgebiet des Eigenbetriebes erstreckt sich über eine Fläche von 34,4 Mio. m², das sind 71 % der gesamten Stadtfläche. Von den im Entsorgungsgebiet gemeldeten Einwohnern sind ca. 99 % an die zentrale öffentliche Abwasserbeseitigung angeschlossen.

Das Kanalnetz im Entsorgungsgebiet hat eine Länge von rund 171 km, davon sind ca. 83 km Mischwasser-Sammelkanäle. Ungefähr 116 km aller Sammelkanäle sind jünger als 25 Jahre.
Etwa 29 km der Sammelkanäle sind älter als 75 Jahre.

Die Sonderbauwerke sind über das gesamte Entsorgungsgebiet verteilt, ihre Zahl liegt bei 21 Regenüberlauf- und Regenrückhaltebauwerken, 9 Abwasserpumpwerken, 7 sonstigen Sonderbauwerken und 41 Einleitungsstellen in Gewässer (Stand 01.03.2017).

Die 1998 fertig gestellte Zentralkläranlage (ZKA) mit einer Kapazität von 80.000 Einwohnerwerten (EW) wurde im Zeitraum von 2009 bis 2012 auf eine Kapazität von 100.000 EW ausgebaut. Die kleine Kläranlage im Stadtteil Zug (Rosine) wurde im November 2015 durch ein Pumpwerk nebst Druckleitung ersetzt, welches das Schmutzwasser in das Leitungsnetz der ZKA Freiberg überleitet.

Insgesamt wurden im Jahr 2016 über 2,8 Mio. m³ Schmutzwasser durch den Eigenbetrieb abgeleitet und gereinigt. In Abhängigkeit von der jährlichen Niederschlagsmenge handelt es sich beim Regenwasser um 3 bis 3,5 Mio. m³/a.

Der Eigenbetrieb finanziert sich im Wesentlichen durch Gebühren- und Beitragseinnahmen. Die Neufassung des sächsischen Kommunalabgabengesetzes im Jahr 2004 verpflichtet die Kommunen, die Gebühren für die Beseitigung des Schmutzwassers und des Niederschlagswassers getrennt zu erheben. Mit Wirkung zum 01.01.2006 wurden getrennte Gebühren im Entsorgungsgebiet des Eigenbetriebes eingeführt. Die Gebührensätze betragen seit 01.01.2014 für Schmutzwasser 1,61 €/m³ und für Niederschlagswasser 0,79 €/m² versiegelte Fläche und liegen damit unter dem Bundesdurchschnitt (Quelle DWA, Stand 2013: 2,13 €/m³ und 0,85 €/m²).