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Montanregion Erzgebirge auf dem Weg zum Weltkulturerbe


Flyer: Montanregion auf dem Weg zum Weltkulturerbe


23. Februar 2017

Freiberger Altstadt wird Teil des Welterbeantrags


Die Montanregion Erzgebirge bewirbt sich erneut um den Titel „UNESCO Weltkulturerbe“. Im neuen Antrag wird die ganze Freiberger Altstadt als Kernzone in die Bewerbung aufgenommen. Bisher waren nur einzelne Objekte sowie der Stadtgrundriss Bestandteil des Welterbantrags.

Der erneuten Bewerbung stimmte der Stadtrat auf seiner Sitzung im Februar mit großer Mehrheit zu. Im neuen Antrag sind die wesentlichen Bereiche des Weltkulturerbes in einer „Kernzone“ zusammengefasst. Zu dieser Zone gehören das Gebiet der historischen Altstadt, der Donatsfriedhof, die Bergbauanlage Alte Elisabeth sowie der Abrahamschacht. Zudem ist das Gebiet nordöstlich der Reichen Zeche bis nach Tuttendorf, die Zuger Haldenlandschaft sowie das Bergbaugebiet in Muldenhütten Teil der Kernzone. ... mehr


8. April 2016

Entscheidung zum UNESCO-Welterbeantrag wird verschoben


Der Verein Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V. hat beschlossen, die Entscheidung zum UNESCO-Welterbeantrag zu verschieben. Es sind noch einige Nacharbeiten notwendig. ... zur Pressemitteilung


Dezember 2015

2016 fällt die Entscheidung über die Aufnahme


800 Jahre Bergbau haben in Landschaft und Kultur des Erzgebirges
und vor allem in der Silberstadt Freiberg ihre Spuren hinterlassen:
» lebendige Traditionen und Bräuche
» Montandenkmale über- und untertage
» Kunst, Musik & Kultur
» Bergbaustädte
» Montanwissenschaft
» Bergbaufolgeindustrien
» bergbaulich geprägte Landschaften
Alle diese Facetten der montanen Kulturlandschaft sind in Freiberg vereint.

Mit dem UNESCO-Welterbetitel soll dieses wertvolle Erbe ab Sommer 2016 geschützt und er halten werden.
Geplante Welterbe-Objekte in Freiberg
· Historische Altstadt mit Dom St. Marien, Schloss Freudenstein, Rathaus, Nikolaikirche, Stadtmauer u.v.m.
· Bergbaulandschaft Himmelfahrt Fundgrube mit Übertageanlage „Alte Elisabeth“ und Abrahamschacht
· Bergbaulandschaft Zug mit Drei-Brüder-Schacht
· Hüttenkomplex Muldenhütten



24.11.2015

Welterbeverein übernimmt Verantwortung


Zur Abschlusssitzung des Welterbekonvents Erzgebirge kamen die Vertreter der Landkreise, Städte und Gemeinden im UNESCO-Welterbe-Projekt „Montanregion Erzgebirge“ Ende November 2015 zusammen. Hier ist die Verantwortung für die Trägerschaft vom Welterbekonvent an den neu gegründeten Welterbeverein übergeben worden. Seit 2011 fungierte der Welterbekonvent als das Entscheidungsgremium der antragstellenden Region. Grundlage war ein öffentlich-rechtlicher Vertrag, der zum 31. Dezember 2015 endet. ... mehr


30.09.2015

Expert Mission im Rahmen der UNESCO-Welterbebewerbung der Montanregion Erzgebirge beendet


85 Stationen in zehn Tagen: Die Vor-Ort-Besichtigung aller Bestandteile auf sächsischer und böhmischer Seite des Antrages der Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří zur Ernennung zum UNESCO-Welterbe ist beendet. Auch ein Aufenthalt in der Universitätsstadt gehörte dazu. Die Entscheidung über die Aufnahme der Montanregion Erzgebirge als Weltkulturerbe fällt 2016. ... mehr


06.07.2015

„Welterbeanwärter“ Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří am Gemeinschaftsstand des Freistaates Sachsen dabei

Die Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří präsentiert sich seit vergangenem Sonntag anlässlich der 39. Tagung des UNESCO-Welterbekomitees am Gemeinschaftsstand des Freistaates Sachsen in Bonn. Parallel zur Sitzung des Komitees fanden gestern ein Workshop und eine Ausstellungseröffnung statt, organisiert vom Sächsischen Staatsministerium des Innern - gemeinsam mit dem Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) der TU Bergakademie Freiberg und der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Der Freistaat Sachsen informierte über seine grenzübergreifenden Kulturlandschaften nach Polen und Tschechien und wies damit auf die Welterbe-Bewerbung des Erzgebirges besonders hin. ... mehr


13.03.2015

Informationsveranstaltung zur Welterbe-Bewerbung „Montanregion Erzgebirge“ am 23. April in Freiberg


Noch stehen im Zusammenhang mit der UNESCO-Bewerbung bei interessierten Bürgern, Eigentümern und Betreibern von künftigen Welterbe-Objekten, Bergbau- und Kulturvereinen sowie Leistungsträgern aus den Bereichen Tourismus, Wirtschaft und Kultur viele Fragen im Raum:

Was ist eigentlich das UNESCO-Welterbe? Warum wird gerade die Montanregion Erzgebirge Welterbe? Welche Bedeutung hat der Titel für das Erzgebirge? Welche Chancen hat er für die Tourismusbranche? Wie kann man das Welterbe künftig vermarkten? Und die wichtigste Frage: Was kann jeder einzelne tun, damit eine ganze Region profitiert?

Antworten dazu wird es zur öffentlichen Welterbe-Informationsveranstaltung am Donnerstag, 23.04.2015, um 19.00 Uhr im Städtischen Festsaal (Ratskeller) der Großen Kreisstadt Freiberg geben.

Gemeinsam wollen die Gesprächspartner, Prof. Dr. Helmuth Albrecht/TU Bergakademie Freiberg, Matthias Lißke/Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH und Projektsteuerer UNESCO-Welterbe-Projekt „Montanregion Erzgebirge“ und Veronika Hiebl/Geschäftsführerin Tourismusverband Erzgebirge e.V. an diesem Abend Antworten geben.

Alle Interessierten sind dazu sehr herzlich eingeladen!


05.06.2014
Der lange Weg zum Weltkulturerbe
Zwischenbericht zum Stand des Antrags UNESCO-Welterbe „Montanregion Erzgebirge“

Einen Welterbeantrag zum Erfolg zu führen, ist eine langwierige Sache. Das weiß nicht nur die Stadtverwaltung Freiberg. Rund fünf Jahre war intensiv am Antrag UNESCO-Welterbe „Montanregion Erzgebirge“ gearbeitet worden, bevor er Anfang dieses Jahres eingereicht werden konnte – zunächst in Englisch.

Nun wird er vom Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWGT) an der TU Bergakademie Freiberg ins Deutsche übersetzt. Im Herbst dieses Jahres soll dann die komplette deutsche Sprachfassung vorliegen.
» mehr


20.01.2014:

„Montanregion Erzgebirge“: Übergabe des Antrags an UNESCO-Welterbekomitee


Gemeinsamer UNESCO-Weltkulturerbeantrag unterzeichnet Innenminister Markus Ulbig: „Herausragendes Beispiel für Intensivierung deutsch-tschechischer Zusammenarbeit“

Die Nominierungsdokumentation für den deutsch-tschechischen Welterbeantrag "Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohorí" haben Sachsens Innenminister Markus Ulbig und sein Amtskollege, der Kulturminister der Tschechischen Republik, Jirí Balvín, am 20. Januar im Sächsischen Innenministerium unterzeichnet. Damit ist der letzte Schritt, der zur Übergabe der gemeinsamen Welterbebewerbung an das UNESCO-Welterbekomitee erforderlich war, vollzogen. » mehr


06.02.2013:

„Montanregion Erzgebirge“: Objektauswahl für Welterbe-Antrag abgeschlossen!


Welterbekonvent: Liste mit über 500 Einzelobjekten beschlossen – 60 davon auch Freiberg



500 Einzelobjekte werden in den Antrag zum UNESCO-Welterbe „Montanregion Erzgebirge“ aufgenommen. Das beschloss der Welterbekonvent auf seiner 7. Sitzung am 4. Februar auf Schloss Augustusburg.
Hier nominierte er nach über fünf Jahren wissenschaftlicher Arbeit und der Erstellung von insgesamt 26 Umsetzungsstudien sowie weiterer Kurzgutachten die vorgeschlagene Einzelobjektliste und schloss damit die Objektauswahl für das UNESCO-Welterbe-Projekt „Montanregion Erzgebirge“ ab.
Mit insgesamt 44 Elementen, die sich aus mehr als 500 Einzelobjekten zusammensetzen, wird die sächsische Seite im grenzübergreifenden Vorhaben vertreten sein, an dem 33 Städte und Gemeinden sowie die Landkreise Mittelsachsen, Erzgebirgskreis und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge beteiligt sind.
Im „Welterbeboot“ sitzt auch die Stadt Freiberg. Für die Universitätsstadt hatte Bürgermeister Holger Reuter an der Sitzung des Welterbekonvents teilgenommen. Er zeigte sich nach der Konferenz hoch erfreut: „Alle unsere nominierten Freiberger Objekte sind im Antrag geblieben.“ Diese Entscheidung mache die im Vorfeld an Freiberg laut gewordene Kritik doppelt fragwürdig. „Ich bin darüber nach wie vor verwundert, denn nun hat sich gezeigt, dass die von uns nominierten Objekte durchaus welterbewürdig sind.
Aufgenommen in den Antrag sind aus Freiberg u. a. die Alte Elisabeth, der Abrahamschacht, der Freiberger Dom und die Zuger Haldenlandschaft.
Bereits im Vorfeld des Beschlusses hatte sich der Konvent mit den Empfehlungen des vom Landesamt für Denkmalpflege beauftragen ICOMOS-Gutachters Rolf Höhmann auseinandergesetzt und dem Wegfall einzelner Objekte, die die UNESCO-Kriterien „Echtheit“ und „Unversehrtheit“ nicht erfüllen können, zugestimmt.
Der Welterbeantrag wird in den kommenden Wochen in enger Abstimmung mit den tschechischen Projektpartnern fertig gestellt und dem Welterbekonvent im April zum Beschluss vorgelegt. Nach der Entscheidung des Sächsischen Kabinetts sowie des tschechischen Kulturministeriums soll der Antrag im Herbst dem Welterbezentrum in Paris zur formalen Vorprüfung übergeben werden. Der nächste Schritt wäre die offizielle Einreichung bei der UNESCO, voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres. Danach könnte die Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohorí frühestens im Sommer 2015 zum Welterbe ernannt werden, von dessen Titel sich die Antragsteller vor allem eine Stärkung des Tourismus und eine noch größere Bekanntheit der Region erhoffen


30.01.2013:

„Freiberg setzt weiter auf Welterbetitel“


Holger Reuter im Interview zur Bewerbung um UNESCO-Weltkulturerbetitel Montanregion Erzgebirge

Freibergs Gesicht ist geprägt durch den Reichtum und Glanz, den mehr als 800 Jahre Silberbergbau brachten. Viele der erhaltenen Objekte sind Teil der Bewerbung um den UNESCO-Weltkulturerbetitel Montanregion Erzgebirge. Vom Welterbetitel erhofft sich die Region vor allem eine Stärkung des Tourismus und eine noch größere Bekanntheit. Beides wird für zukünftige Entwicklungen von großer Bedeutung sein. Doch nun wurde Freiberg öffentlich vorgeworfen, dieses Vorhaben zu blockieren. Es gebe immer noch nicht den notwendigen Stadtratsbeschluss, hieß es dazu in der Tagespresse.

  1. Herr Bürgermeister Reuter, was ist dran an diesem Vorwurf?

    Rein gar nichts. Der Stadtrat der Stadt Freiberg hat bereits am 5. Juli vergangenen Jahres den Beschluss zur Nominierung von Objekten für die Beantragung des UNESCO Weltkulturerbetitels gefasst. Grundlage war die von Prof. Albrecht erarbeitete Umsetzungsstudie, die für die Freiberger Altstadt wenige einzelne Objekte enthielt. In einer von Stadtrat und Verwaltung eingesetzten Arbeitsgruppe wurde diese kritisch bewertetund für die Freiberger Altstadt um weitere wichtige Zeitzeugen der bergbaugeschichtlichen Entwicklung ergänzt.

  2. Die Unterlagen des Stadtratsbeschlusses sind von einem externen Gutachter bewertet worden. Wie fiel das damalige Kurzgutachten von Rolf Höhmann aus?

    Die Stadt Freiberg war damals in der Tat in einer Pilotsituation. Unser mit dem
    Stadtratsbeschluss formulierter Antrag wurde im Juni 2012 als erster vom Gutachter Rolf Höhmann bewertet. Im Ergebnis wurde unser Antrag mit einem positiven Prüfsiegel versehen. Herr Höhmann äußerte lediglich die Bitte zu prüfen, ob die Freiberger Altstadt als Ganzes aufgenommen werden könnte.

  3. Warum war denn die Altstadt nicht bereits mit dem Stadtratsbeschluss vom Juli 2012 als Ganzes aufgenommen worden?

    Wir haben das Problem in der Arbeitsgruppe diskutiert. Dagegen stand jedoch ein Beschluss des Stadtrates vom Oktober 2008, welcher die Verwaltung verpflichtete, die Zustimmung der Eigentümer für zu nominierende Objekte einzuholen. Da bei der schriftlichen Befragung der Eigentümer bereits einige ihre Zustimmung zur Nominierung für Objekte der Altstadt verweigert hatten, war das Problem so nicht zu lösen.

  4. Hätte der Stadtratsbeschluss von 2008 nicht einfach aufgehoben werden können?

    Das wäre Sache des Stadtrates gewesen. Allerdings wäre dies aus meiner Sicht die falsche Botschaft an unsere Bürger gewesen. Unsere Bürger müssen auf einmal durch den Stadtrat gefasste Beschlüsse vertrauen können. Was ist im Übrigen so falsch daran, die Eigentümer zu fragen, ob sie bereit sind, ihr Objekt für eine Nominierung zum Weltkulturerbe zur Verfügung zu stellen? Aller Orten wird Bürgerbeteiligung eingefordert. Wir haben sie mit unserer Verfahrensweise praktiziert und das ist richtig so.

  5. Sie schlagen jetzt vor, den Stadtgrundriss der Freiberger Altstadt zu nominieren?

    Ja. Diesen Vorschlag möchte ich in dernächsten Arbeitsgruppensitzung diskutieren. Ich halte ihn für einen gangbaren Kompromiss zwischen dem Wunsch, die gesamte Altstadt zu nominieren oder bei unserem bisherigen Antrag zu bleiben.

  6. Haben Sie diesen Kompromiss vorab mit dem externen Gutachter abgestimmt?

    Diese Abstimmung hat es gegeben. Herr Höhmann begrüßte es außerordentlich, so zu verfahren und verband damit die Hoffnung, dass sich der Stadtrat diesem Vorschlag anschließen könne. Des Weiteren hat er unseren Antrag vom Juli 2012 nochmals bestätigt. Die vor kurzem projizierte Aufregung ist also vollkommen unverständlich und in keiner Weise zielführend. Wir sind auf klarem Kurs. Die Stadt Freiberg steht hinter dem Antrag zur Erreichung des Welterbetitels für die Erzgebirgsmontanregion und wird auch Bestandteil dessen sein.

Beitrag vom August 2012:
» Welterbetitel: Welterbetitel soll Tourismus stärken | 64 Objekte festgeschrieben für Bewerbung um UNESCO-Weltkulturerbetitel Montanregion Erzgebirge