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01.03.2019

Bahnhof bald strahlendes Tor zur Silberstadt?

Stadt Freiberg will denkmalgeschütztes Gebäude erwerben und sanieren – Gutachten muss zuvor Bausubstanz bewerten

Kein Aushängeschild für die Siilberstadt Freiberg: Der Freiberger Bahnhof muss saniert werden. Foto: Sandra Eberbach

Der Bahnhof als Tor zur Silberstadt soll und muss wieder ein Aushängeschild für Freiberg werden. Dazu will die Stadt Freiberg das derzeit stark sanierungsbedürftige Haus erwerben und es in Schuss bringen. Doch zuvor soll ein Gutachten die Bausubstanz bewerten – denn vor dem Kaufbeschluss muss klar sein, welche Kosten auf die Stadt zukommen, damit sie kein finanzielles Wagnis eingeht. Darauf einigten sich die Stadträte auf ihrer jüngsten Zusammenkunft.

Die Fassade bröckelt, Fenster sind eingeworfen und nur mit Spanplatten gesichert, die öffentliche Toilette ist längst geschlossen, von Kiosk oder Imbiss keine Spur.

Oberbürgermeister Sven Krüger malt zum jüngsten Pressegespräch im Februar ein düsteres Bild vom Freiberger Bahnhof und doch entspricht es der Realität. „Es ist ein sehr trauriges Bild, das Freiberg Bahnreisenden bei ihrer Ankunft in unserer Stadt bietet“, zeigt er sich mehr als unzufrieden. „Der erste Eindruck von unserer Stadt ist hier katastrophal. Das darf so nicht bleiben!“

Immer wieder hagle es Beschwerden – von Bürgern, aber auch Touristen und Bahnreisenden. „Doch der Bahnhof ist nicht unser Gebäude, uns sind hier Hände gebunden“, betont das Stadtoberhaupt.

Nichtsdestotrotz lässt es die Stadt nicht so auf sich beruhen. Längst ist sie immer wieder im Gespräch mit den jeweiligen Eigentümern. Doch es ändert sich nichts. Und OB Krüger sieht auch nicht, dass in naher Zukunft etwas durch den Eigentümer unternommen wird. „Wir hatten mehrfach Gespräche mit dem jetzigen Eigentümer, haben auf Beschwerden hingewiesen, vor allem auch auf die mehr als mangelnde Sauberkeit und Sicherheit“, ärgert sich Krüger.

Auch mehrmalige Kaufangebote seitens der Stadt seien ausgeschlagen worden, Kontakte mit der Deutschen Bahn AG immer wieder im Sand verlaufen …
Doch jetzt kommt Bewegung in die Angelegenheit. Im Januar gab es endlich nach mehreren Gesprächen ein Verhandlungsergebnis: Für 1.060.000 Euro könnte das denkmalgeschützte Gebäude aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert den Besitzer wechseln. Inbegriffen wären hier neben dem Bahnhofsgebäude und Parkplatz mit rund 6.800 Quadratmetern zudem die Freifläche zwischen den Bahnhof und dem Hotel Alekto mit etwa 3.300 Quadratmetern. Der Restwert des Bahnhofgebäudes schlägt hier mit 250.000 Euro zu Buche. Doch genau er ist nach einer Vor-Ort-Begehung nun der Knackpunkt. „Der bauliche Zustand hat sich gegenüber der letzten Besichtigung augenscheinlich sehr verschlechtert und sogar Standsicherheitsprobleme sind nicht auszuschließen“, informierte OB Krüger die Stadträte. „Diese Bauschäden und der gesamte vorgefundene Bauzustand müssen nun sachverständig bewertet werden.“ Dann wird der Stadtrat über den Kauf entscheiden.

Wenn der Bahnhof in städtische Hand kommt, dann soll er instand gesetzt und belebt werden und das Standortmarketing Silberstadt nicht mehr konterkarieren.
Ideen, wie Gebäude und Flächen künftig genutzt werden könnten, gibt es zahlreich – sie reichen vom alternativen Verwaltungsstandort und Gründercampus für die Obergeschosse bis zu Busparkplätzen, Park&Ride-Parkplätzen und weiterer Bebauung fürs Gelände. Dass in das Gebäude wieder Toiletten für die Bahnreisenden müssen ist ebenso klar, wie ein Imbiss oder andere Verkaufsstellen. „Wir streben eine nachhaltige Nutzung an, und dafür gibt es viele gute Ideen. Doch bevor sie spruchreif werden, müssen wir Gebäude und Grundstück erstmal erwerben. Dann soll auch die Eingangshalle als Herzstück des Bahnhofs dem Image einer Universitäts- und Silberstadt entsprechen!“

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