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19.12.2018

„Silberne Pforte“ für Stadt- und Bergbaumuseum

Ergänzungsbau: Neuer Entwurf für Fassadengestaltung bestätigt

Mit dem Abbild einer „silbernen Pforte“ soll der Ergänzungsbau des Stadt- und Bergbaumuseums künftig bereits von weitem das Thema Silber nach außen tragen. Ein abstrakter Silberschriftzug auf der Betonfassade greift das Thema auf. Diesen Grundentwurf bestätigte der Stadtrat in seiner jüngsten Zusammenkunft, nachdem auch das Landesamt für Denkmalpflege seine Zustimmung erteilte.

Die angrenzenden neogotischen Giebel mussten bei den Entwürfen des Neubaus aus denkmalpflegerischer Sicht berücksichtig werden. Deshalb soll sich der neue Eingangsbereich mit seiner zeitgemäßen Form bewusst von den umliegenden historischen Gebäuden absetzen. Aus diesem Grund verzichteten die Architekten auf die giebelständige Lösung, um die alten Giebel erlebbar zu erhalten. So wird der Zwischenbau unverwechselbar als neuer Eingangsbereich erkennbar sein.
„Durch seine moderne Form wird die Wahrnehmung erhöht.“, ist Baubürgermeister Holger Reuter begeistert. „Sie soll das Interesse wecken und dazu bewegen, in das Gebäude hineinzugehen.“

Das Stadt- und Bergbaumuseum ist eines der ältesten Stadtmuseen in Sachsen. 1861 durch bürgerliches Engagement gegründet, hat es seit über 100 Jahren seinen Standort im Gebäude Am Dom 1. In den Jahren nach 1990 erfolgte eine umfassende bautechnische Sanierung des Hauses, Teile der Dauerausstellung wurden neu gestaltet. Nach über 20 Jahren ist die Dauerausstellung mittlerweile veraltet. Dies betrifft ihre Inhalte, die Präsentation als auch die Vermittlungstechniken. Multimediale Angebote sind derzeit überhaupt nicht vorhanden. Damit ergibt sich durch den Ergänzungsbau nicht nur eine neue Eingangssituation sondern auch eine Neubetrachtung des gesamten Museumskonzepts.

Die Bauarbeiten beginnen bereits 2019 - soll doch der Zwischenbau zur Landesausstellung im Stadt- und Bergbaumuseum 2020 fertig sein.

Mit seiner zeitgemäßen Form soll sich der neue Eingangsbereich absichtlich von den umliegenden historischen Gebäuden absetzen. Die bewusst von der typischen Bebauung abweichend gewählte Bauweise stellt einen nicht dominierenden Lückenschluss zwischen den vorhandenen Gebäuden dar.

Zusätzlich wird er als barrierefreier Eingangsbereich mit einer Erweiterungsflächen von dreißig Prozent für das Museum in moderner zeitgemäßer Form und Ausstattung errichtet. Im einzelnem bedeutet das, es werden ein barrierefreier Zugang, zeitgemäße Kassenbereiche, ein Museumsshop und dem internationalen Standard entsprechende Ausstellungsflächen im Obergeschoss ermöglicht.

Dabei soll der Zugang zum Museum - und damit auch die Toilettenanlagen, Garderobe, Kasse und der Museumsshop - barrierefrei gestaltet werden. Zudem sollen alle Etagen mit einem Fahrstuhl erreichbar werden. Außerdem Sonderausstellungen mit internationaler Standardausstattung ermöglicht. Dies soll in einer zeitgemäßen Form, bewusst abgesetzt von der historischen Bebauung erfolgen.

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